Früherkennungsuntersuchung Harnblasenkrebs

Bösartige Neubildungen der Harnblase bezeichnet man als Harnblasenkrebs. Es erkranken vorwiegend ältere Menschen über 65 Jahre, nur 5 % der Patienten sind jünger als 45 Jahre. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Insgesamt erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 10.000 Männer und 5.000 Frauen. Bestimmte Risikofaktoren begünstigen das Auftreten von Harnblasenkrebs. Insgesamt sind über 50 chemische Substanzen bekannt, darunter die so genannten aromatischen Amine und Nitrosamine. Vor allem aber das Zigarettenrauchen fördert die Entstehung von Harnblasenkrebs!

Die Überlebenschance beim Harnblasenkrebs hängt besonders von einer frühzeitigen Diagnose und Therapie ab. Ein wichtiges Warnsignal ist das auftreten von sichtbarem Blut im Urin.

Unsere Vorschläge zur individuellen Gesundheitsvorsorge

Patienten mit erhöhtem Risiko zur Blasentumorbildung (insbesondere Raucher) bieten wir spezielle Untersuchungen zur Früherkennung.

  • Urinstatus
  • Urinzytologie
    Bei dieser mikroskopischen Urin-Analyse wird nach bösartigen Zellen im Urin gesucht.
  • Urintest (NMP 22)
    Der Urin-Test (NMP 22) ermöglicht eine Früherkennung von Harnblasenkrebserkrankungen mit einer hohen Empfindlichkeit.
  • Sonographie
    Ultraschalluntersuchung der Nieren und des unteren Harntraktes zur Abklärung von Harnblasenkrebserkrankungen.
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